„Es gibt vielerlei Sprachen in der Welt, und nichts ist ohne Sprache. Wenn ich nun die Sprache nicht kenne, werde ich ein Fremder sein für den, der redet, und der redet, wird für mich ein Fremder sein“
(1. Kor 14,19ff.)

Wer bin ich? Wer sind die anderen?
Wer ist mein Nächster?
Ist Gott für jeden anders?
Was ist gut? Was ist böse?
Woher kommt der Glaube?
Gibt es in der Kirche Gleichberechtigung?
Wie viele Engel passen auf eine Nadelspitze?
Konnte Noah nicht die beiden Stechmücken erschlagen?

Diesen und vielen weiteren Fragen möchten wir gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht nachgehen.
Es geht in unserem Fach um die Ausbildung der Urteilsfähigkeit in religiösen und ethischen Fragen, den reflektierten Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen sowie Möglichkeiten praktischen Handelns und Gestaltens in religiösen Zusammenhängen. Die Schülerinnen und Schüler lernen ihr Handeln kritisch zu reflektieren und ihr Leben in einer pluralen Welt verantwortlich zu gestalten. Auf diese Weise trägt der Religionsunterricht zu ihrer Identitätsbildung unterstützend bei.
Als aktive Fachschaft bemühen wir uns, darüber hinaus vielfältige Angebote und Eindrücke, die über den normalen Unterricht hinausgehen, in unser Schulleben einfließen zu lassen. Dazu gehören z.B. die Teilnahme am „Landeswettbewerb Evangelische Religion“ der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Besuche des Kinderhospizes oder der Seemannsmission. Zu den Angeboten im Bereich der religiösen Praxis zählen unsere Einschulungsgottesdienste in Zusammenarbeit mit Pastor Christ der St.-Petri-Gemeinde sowie besinnliche Pausenandachten im Advent.